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Anja - Finn

 

 

Anja wurde schwanger von dem Mann, den sie am meisten liebte. Da sie unter Endometriose leidet, war sie über ihren Zustand überrascht. Die Freude über ihre Schwangerschaft, die für sie das größte Geschenk war, konnte sie mit dem Vater ihres Kindes nicht teilen, da dieser mit einer anderen Frau verheiratet ist. Durch diese Umstände erlebte sie neben ihrer eigenen Freude auf das Baby auch sehr traurige Zeiten der "Guten Hoffnung" und bereitete sich, mit ihrem Sohn im Bauch, auf ein Leben als alleinerziehende Mutter vor.
Auf Verdacht einer Anämie und anderen Auffälligkeiten, die während eines Dopplerultraschalls in der 25. SSW festgestellt wurden, überwies sie der Arzt in eine Uni-Klinik, in welcher noch am Aufnahmetag nach ausführlichen Untersuchungen festgestellt wurde, dass es Finn sehr schlecht ging. Es wurden keine Behandlungen unternommen, und am nächsten Morgen wurde Finns intrauteriner Fruchttod festgestellt.
Anja hat ihren Jungen tot geboren, sich liebevoll von ihm verabschiedet und ihn beerdigt.

 

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