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Antje - Vom Gefühl über Wolken zu gehen, sich dann in der Hölle wieder zu finden und langsam wieder Boden unter den Füßen zu gewinnen

 

 

Antje und ihr Freund, der bereits Vater von zwei Kindern ist, wünschten sich ein gemeinsames Kind, welches auch nicht lange auf sich warten ließ. In der 12.SSW überwies ihre Ärztin sie nach einem Ultraschall und auf den Verdacht hin, dass das Baby nicht gesund sei, zur Pränataldiagnostik in eine Uni-Klinik. Überweisungsgrund: Hygroma colli (Wasseransammlung am Hals). Dort wurde bei Antjes Sohn nicht nur die Wasseransammlung bestätigt, sondern auch ein Herzfehler vermutet. In der 14. SSW ließ sie eine Chorionzottenbiopsie machen und bekam Ende der 14. SSW das Ergebnis. Ihr Kind hatte eine Trisomie 21 mit einer Translokationstrisomie 14:21. Nach allen möglichen Untersuchungen stellte sich ein würdiges Leben für ihr Kind als ausgeschlossen heraus. Ende der 15. SSW ging es dem Kind bereits lebensbedrohlich schlecht. Sie entschied sich dennoch gegen den sofortigen Abbruch der Schwangerschaft und nutzte die Zeit mit ihrem todgeweihten Kindes und konnte noch viel für tun.

antje.mit.leo@arcor.de

 

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