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Barbara - "Raphael"

 

 

Fünf Monate, nachdem Barbara ihr erstes Kind in der 9. SSW verloren hatte, empfing sie ihr zweites Wunschkind, ihren Sohn Raphael. Die Schwangerschaft verlief bis zum 4. Monat problemlos, als die Feinultraschall-Untersuchung bei Raphael Auffälligkeiten zeigte. Er hatte eine Nabelschnur mit nur einer Arterie statt zweien, seine Nierenbecken waren auffällig und es stellte sich ein Herzfehler heraus. Da der Verdacht einer Trisomie vorlag, entschied sich Barbara zu einer Fruchtwasserpunktion und bekm zwei Tage später das Ergebnis, das jedoch ohne Befund war. Die Besonderheit der Nabelschnur und auch des Nierenbeckens spielten für die Gesundheit des Jungen keine besondere Rolle, sodass sein univentrikuläres Herz mit Pulmonalatresie im Vordergrund stand. Barbara und ihr Mann entschieden sich gegen einen Schwangerschaftsabbruch und entschieden sich dafür, ihren Sohn wenige Tage nach der Geburt einer ersten von vielen Herzoperationen, die noch folgen sollten, zu unterziehen. Raphaels Schicksal wurde aber anders besiegelt.

 

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