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Das Grab ihres Babys

So schmerzhaft und traurig die Beerdigung eines Babys ist, so hilfreich kann sie aber auch für alle Angehörigen sein, die Trauer besser bewältigen zu können. Eine Beerdigung macht den Verlust nicht schmerzhafter.

Dieses Ritual, das die Menschheit seit Jahrtausenden geprägt hat, verdeutlicht, dass Ihr Kind gelebt hat, es gestorben ist und wie jeder andere Mensch auch beigesetzt wird. 


Jedes Kind das während der Schwangerschaft starb kann bestattet werden. Dies gilt auch für sehr kleine Babys die vor der 12. SSW starben und ausgeschabt wurden.


Auch wenn Ihr Kind nicht standesamtlich registriert wurde, können sie seinen Namen auf einen Grabstein schreiben lassen und es auch in Ihrem Familiengrab beisetzen. Viele Eltern sind anfänglich zu geschockt, um sich mit der Bestattungsfrage zu beschäftigen. Später fragen sie sich, wo ihr Kind geblieben ist und wünschen sich ein Grab, das sie besuchen könnten.

 

Eine Grabstelle ist eine Gedenkstätte. Wenn Sie diese nicht haben, können Sie vielleicht einen Pfarrer bitten, für Ihr Baby einen Gedenkgottesdienst zu halten. Ein Elternpaar, das sich im nachhinein eine Grabstelle wünschte, kaufte eine große Taufkerze. Diese zündeten sie während des Gedenkgottesdienstes an und nahmen sie später mit nach Hause. An ihren persönlichen Gedenktagen, z.B. Geburtstag/Todestag des Kindes und Weihnachten, zünden die Eltern diese Kerze an und gedenken Ihrem Kind. 

Ein Baby, das tot auf die Welt kommt und über 500 g wiegt, kann nicht klinisch bestattet werden. Es erfolgt eine standesamtliche Registrierung Ihres Kindes (ohne Vornamen). Wenn Sie eine für Sie richtige Bestattungsmöglichkeit getroffen haben, können Sie selbstverständlich auch den Vornamen ihres Kindes auf ein Kreuz oder den Grabstein schreiben lassen. Alle wichtigen Informationen hierzu erhalten Sie auch bei Ihrer Friedhofsverwaltung.