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Informationen zum Buch "Eigentlich - unsere Kinder

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In diesem Buch haben sich 62 Mütter und 5 Väter ihre Schicksalsschläge von der Seele geschrieben, was für sie selbst teilweise eine große Heraus-forderung aber gleichermaßen auch ein starkes Gefühl der Befreiung war.


Mir selbst fiel es zunächst sehr schwer, mich nach 10 Jahren „Wundheilung“ wieder diesem Schmerz zuzuwenden, und ich zweifelte daran, ob es richtig war, dieses Buch zu initiieren.

Während ich schrieb und weinte, fühlte ich aber auch, dass es mildere Tränen waren, und empfand beim Zurückblicken und Innehalten große Freude, Dankbarkeit und Stolz darüber, dass ich es tatsächlich geschafft habe, einen so schweren Weg zurückzulegen.

Es gibt eigentlich keinen Trost, den man Eltern geben kann, die um ihr Kind trauern. Wir können sie aber spüren lassen, dass sie mit dem Verlust und der Trauer um ihr Kind nicht alleine sind.

 

 

 

Dieses Buch ist ein authentisches und unverfälscht wahres Buch. Ausnahmslos alle betroffenen Eltern, die den Wunsch hatten mitzuschreiben, kamen hier unverändert zu Wort. Weder Schulbildung noch soziales Niveau, Nationalität, „Schönformulierung“ oder die Ausdrucksweise spielten dabei eine Rolle. Lediglich Schreibfehler wurden, um den Lesefluss nicht zu stören, größtenteils korrigiert.

67 Menschen haben mit dem Niederschreiben ihrer Erfahrungen ihre Herzen geöffnet und lassen den Leser Einblick nehmen, was für Wunden der frühe Verlust ihres Kindes in ihrem Leben hinterlassen hat, und wie tief greifend dies ihre Gefühle wie Trauer, Hoffnung und Angst aber auch ihre Liebe und damit ihre Beziehungen beeinflusste. Da ein so offen liegendes Herz Schutz braucht, schrieben die Autorinnen und Autoren, wie im Forum auch, ihre Beiträge anonym, bis auf drei Frauen, die namentlich genannt werden wollten.

Mit diesem Buch wenden wir uns mutig dem Gefühl Trauer zu. Diejenigen, die noch nie mit dem Tod eines geliebten Menschen konfrontiert wurden, sehen sich im Tal der Trauer in vollkommener Orientierungslosigkeit. Je mehr wir von anderen Eltern gelesen, erfahren und gelernt haben, desto mehr Orientierungspunkte bekommen wir, um über unseren Schmerz zu reflektieren und können uns so unserer eigenen Situation erst richtig bewusst werden.
Nicht jeder Beitrag kann jedem Leser entsprechen und für ihn hilfreich und sinnvoll sein. So unterschiedlich, wie Menschen trauern, waren auch die Berichte der Autorinnen und Autoren. Es gibt so viele Wahrheiten, wie es Menschen gibt, und so unterschiedlich sich dieses gemeinsame Schicksal darstellt, so konnte ich den Schmerz um den Verlust eines Kindes in allen Beiträgen finden und wieder erkennen.