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Der freiwillige Schwangerschaftsabbruch

 

 

Für viele Mädchen und Frauen ist ein Schwangerschaftsbefund keine positive Überraschung. Die werdenden Mütter stehen vor einem Berg, der unüberwindbar erscheint, und auch der Weg daran vorbei ist entsetzlich schmerzhaft und sicher nicht einfach. tl_files/fM_k0006/images/boot.jpgWenn Ihre finanziellen, sozialen und familiären Verhältnisse ein Kind unmöglich zulassen, würde Ihr Baby sicher nicht in Harmonie und voller liebevoller Zuwendung heranwachsen können. Und die liebevolle Zuwendung für ein Kind erfordert viel Zeit. Ein Baby braucht seine Mutter, bedingungslose Liebe, Zuwendung und Sicherheit. Wenn Sie das ihrem Baby nicht gewährleisten können und sich für einen Schwangerschaftsabbruch ent-schieden haben, hatten Sie hierfür sicher ihre persönlichen Gründe.

 

Bewahren Sie sich Ihre Selbstachtung, Ihr Selbstwertgefühl und Ihre Selbstliebe. Sie haben sicher die in dieser Zeit für sich und Ihr Kind richtige Entscheidung getroffen. Dennoch war es Ihr Kind, ein Teil von Ihnen und Ihrem Partner. Auch wenn Sie sich selbst für den Abbruch Ihrer Schwangerschaft entschieden haben, erleben Sie nicht nur Erleichterung sondern auch eine tiefe Traurigkeit. Sie gehen den schmerzhaften Weg an einem unüberwindbaren Berg vorbei. Wenn Ihnen danach ist, haben Sie, wie jede andere Mutter auch, das Recht und allen Grund, über Ihren Verlust zu weinen und zu trauern. Ganz gleich, wie lange dieser zurückliegt.

 

 

Der unfreiwillige Schwangerschaftsabbruch

 

 

"Viel Glück und viel Segen, auf all? Deinen Wegen...". Das wünschen wir uns zu unseren Geburtstagen. Viele Menschen wünschen sich lieber ihren Tod, statt als Pflegefall vor sich hin zu vegetieren. Auch wenn der Erhalt der Lebensfunktionen eines Menschen auf einer Intensivstation sichergestellt ist, gibt es Kranke, die ihr Bett niemals verlassen können. Fälle, in welchen viele von uns für Sterbehilfe plädieren. Es gibt ungeborene Babys, die niemals gesund sein werden. Babys, die nach ihrer Geburt dem Tod geweiht sind. Deren Schicksal es sein soll, behindert und fern von "Gesundheit und Frohsinn" ein Leben zu leben, das ohnehin für "Gesunde" oftmals nicht leicht ist. Wenn Sie sich für den Abbruch ihrer Schwangerschaft entschieden haben, leisteten Sie in gewisser Weise Sterbehilfe für Ihr Kind. In Ihrem Fall wird auch die fragliche Zukunft mit ihrem kranken, behinderten oder nicht lebensfähigem Kind betrauert, die durch dessen Tod gleichermaßen ein Ende findet.