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Trauerarbeit

 

 

Die hier aufgeführten Texte sollen als Wegweiser und zur Anregung dienen, um Sie in Ihrer Trauer zu begleiten. Je mehr man sich mit diesem Thema auseinandersetzen, umso leichter fällt einem der Umgang damit.

 

 

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Was ist Trauerarbeit und warum muss sie getan werden?

 

Das Weinen und Trauern um ein Kind ist etwas sehr Persönliches. Gerade wenn es um ein (werdendes) Baby als das Produkt der Liebe zweier Menschen geht.

Im Gegensatz zu einem Erwachsenen Menschen, der gestorben ist, kennen Außenstehende die Bindung zwischen Mutter und Kind nicht. Es gibt für Außenstehende und das Kind im Bauch der Mutter keine gemeinsamen Erlebnisse und Ereignisse. Es sei denn sie waren bei einer Ultraschalluntersuchung anwesend. Diese Tatsache macht es allen Beteiligten nicht leicht, über das was geschehen ist zu sprechen.

 

Genauso unterschiedlich wie Menschen mit ihren Gefühlen umgehen, ist auch ihre Art zu trauern. Psychologen sagen, dass Trauer in Phasen verläuft, die unterschiedlich lange dauern.

 

Das Gefühl der extrem schmerzhaften Trauer ermöglicht das Loslassen, das Ablösen. Sie wird mit der Zeit schwächer und sie vergeht. Schlimmstenfalls kann Trauer mehr oder weniger verdrängt werden. (Mir ist aufgefallen, dass Väter dies häufig tun, wenn sie sich wie nie zuvor in Arbeit stürzen). Das Unterdrücken und Verdrängen der Trauer hebt sie jedoch nicht auf. Das ist nur eine kurzfristige Lösung. Später ist sie häufig nur mit psychotherapeutischem Beistand aufzuarbeiten. Bitte weinen und trauern Sie wann immer Ihnen danach ist. Sie haben das Recht und allen Grund dazu.

 

Und die Zeit heilt die Wunden auch nicht. Sie konserviert sie.