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Was ist Trauer?

 

 

Trauer, so extrem sie auch sein mag, ist ein natürliches Gefühl und schmerzt entsetzlich. Anfangs ist es sehr schwer, damit umzugehen. Schmerzen an unserem Körper sind wesentlich leichter auszuhalten. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass Fleischwunden,

Knochenbrüche... heilen. Aus Erfahrung wissen wir, dass unser Körper ständig daran arbeitet, wieder gesund zu tl_files/fM_k0006/images/welle.jpgwerden. Genauso ist auch die Seele bestrebt, wieder ihr Gleichgewicht herzustellen. Trauer ist uns häufig fremd.

Wir werden damit normalerweise erst dann konfrontiert, wenn ein geliebter Mensch stirbt. Teilen Sie Ihre Liebe zu diesem Menschen mit Anderen, dann sind Sie in Ihrer Trauer nicht allein und viele Freunde, Bekannte und Verwandte teilten den Verlust gleichermaßen mit Ihnen.

 

Sie weinen und sprechen gemeinsam und teilen gleichsam Ihr Leid. Bei einem Baby, von Beginn der Schwangerschaft an, haben die Eltern die innigste Bindung zu diesem Menschen.

 

In diesem Fall wird nicht eine gemeinsame große Vergangenheit, es wird die Zukunft mit diesem Menschen betrauert, die durch seinen Tod gleichermaßen ein Ende findet. Trauer ist ein natürliches Gefühl. Auch weinen, schluchzen, schreien, und Wutausbrüche sind vollkommen normal.

Genauso wie eine Wunde blutet, befreit sich die Seele von ihrem Schmerz. So stellen Sie sich der Trauer und bewältigen sie. Geschieht das nicht, senkt sich das Erlebte tief in das Innere ab.

Damit gerät es "außer Kontrolle", macht sich selbständig und kann jederzeit aufbrechen in Ängsten, Schuldgefühlen und Träumen. Haben Sie Vertrauen zu sich selbst, und lassen Sie Ihre Trauergefühle zu, damit Ihre Seele genauso wie eine Wunde heilen kann.

Ihren Körper können Sie, im Gegensatz zum seelischen Schmerz, für eine gewisse Zeit betäuben. Ihre Seele jedoch nicht.