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Ellen - "Daniel Nicolas - 30 Wochen in meinem Bauch, für immer Teil unseres Lebens"

 

 

Daniel starb in der 30. SSW, und Ellen musste ihren Sohn tot auf die Welt bringen. Danach erfolgte eine Ausschabung der Gebärmutter unter Vollnarkose, die nach 4 Wochen wiederholt werden musste, da noch immer Plazentareste die Ursache für immer stärker werdende Blutungen waren. Ellen beschreibt, wie sie die Vielschichtigkeit ihrer Trauer erlebt und empfunden hat, reflektiert über ihr eigenes Verhalten als Trauernde und darüber, wie Außenstehende sie gesehen haben mögen. Aus ihrem anfänglichen Alleinsein (All-ein": mit allem eins sein), was sehr heilsam ist, wurde Einsamkeit.
Da sie nach der letzten Ausschabung nur noch eine sehr schwache Monatsblutung hatte und keine Schwangerschaft mehr eintrat, wechselte sie erfolglos von einem Frauenarzt zum nächsten. In einer Kinderwunschpraxis erhielt sie die Diagnose, dass die zellbildende Schicht ihrer Gebärmutter-schleimhaut bis auf wenige Inseln mit ausgeschabt wurde, was bedeutete, dass sie unfruchtbar geworden war.
Ellen und ihr Mann blieb nur die kleine Chance einer IVF-Bahandlung, in welcher die hormonelle Überstimulation zu einer eventuellen Wucherung der Schleimhautreste führen sollte. Nachdem dieser Versuch gescheitert war, unterzog sich Ellen einer naturheilkundlichen Therapie und fuhr mit ihrem Mann "in die Sonne" um Kraft für die nächste IVF zu sammeln. Aus diesem Urlaub kehrte sie schwanger zurück.

 

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