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Irina - "So nah und doch so weit weg"

 

 

In Irinas Familie liegt eine Erbkrankheit vor. Irina genoss glücklich und voller Vorfreude ihre Schwangerschaft, nachdem der Triple-Test und die Nackenfaltentransparenz ohne Befund waren. Ende des 5. Monats stellte ihre Ärztin fest, dass das Baby im Ultraschall nicht die Größe hatte, die es hätte haben sollen, verlegte den Geburtstermin und überwies Irina vorsorglich an einen Ultraschallspezialisten. Dieser fand zwei Zysten im Kopf des Kindes und ordnet eine Fruchtwasseruntersuchung an. Das Ergebnis des FISH-Tests (Schnelltest des Fruchtwassers) lies eine Trisomie 21 ausschließen, jedoch die vollständige Untersuchung des Fruchtwassers ergab, dass Irina eine Tochter mit einer Trisomie 18 erwartete. Mit den Erfahrungen ihrer eigenen Kindheit, die sie mit einer schwerstbehinderten Schwester, die unter MPS (Mucopolysaccharidose) litt, verbracht hatte, war sie sich der Tragweite eines solchen Schicksals bewusst und entschied sich, ihre Tochter, der sie den Namen Emma gab, ein solches Schicksal zu ersparen.

 

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