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Kerstin - "Bastian - immer in unseren Herzen"

 

 

Kerstin hatte bereits zwei große Töchter im Alter von 16 und 10 Jahren und einen Sohn von 1 1/2 Jahren, als ihre vierte, gewünschte Schwangerschaft eintrat. Der Ultraschall zeigte bei der ersten Vorsorgeuntersuchung, zur großen Freude der Eltern, dass sie Zwillinge erwarteten. Trotz eines Wohnungsumzugs in der 28. SSW verlief die Schwangerschaft problemlos bis zur 34. SSW als Kerstin, wie in all ihren bisherigen Schwangerschaften auch, eine Hepatose bekam und zur Medikamenten-einstellung für eine Woche in die Klinik musste. Eine Woche später wurde ein Doppler-Ultraschall gemacht. Das Baby, das zuerst gemessen wurde, zeigte sehr schnell optimale Werte, während es dem Baby, das danach gemessen wurde, lange dauerte, bis ein Wert im Normalbereich gefunden werden konnte. Der Entbindungstermin wurde vorverlegt und Ende der 36./ Anfang 37. SSW sollte ein Kaiserschnitt gemacht werden. Eines Nachts strampelten die Babys sehr heftig, und Kerstin umschlang ihren Bauch mit beiden Armen, und die Babys zu beruhigen.
Am nächsten Tag war aus vorangegangener erhöhter Temperatur hohes Fieber geworden, und Kerstin fuhr mit ihrem Mann in die Klinik, wo das CTG und später auch der Ultraschall deutlich machten, dass ein Zwillingskind gestorben war. Es wurde sofort ein Kaiserschnitt gemacht und Kerstin empfing gleich nach dem Erwachen aus der Narkose Beistand von ihrer ganzen Familie.

 

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